Auf dem Pilgerweg der Heiligen – 8 Tage

Besichtigung, Teilnahme an Gottesdiensten

Während dieser Reise besuchen wir Orte, in denen die Hl. Faustyna gelebt hat: Głogowiec, Świnice Wareckie und Łagiewniki, sowie auch Orte, die mit dem Hl. Johannes Paul II verbunden sind: Wadowice, Kalwaria Zebrzydowska und Krakau. Wir besichtigen die wichtigsten polnischen Heiligtümer in Częstochowa, Krakau, Licheń und die Sehenswürdigkeiten aus der Unesco-Liste: die Burg in Malbork, die Altstadt in Warschau, Toruń und Krakau, das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, den Wallfahrtspark in Kalwaria Zebrzydowska und das Salzbergwerk in Wieliczka.

Tag 1

Stadtrundgang in Warschau; die Stadtbesichtigung umfasst die Altstadt (in die Unesco-Liste eingetragen), den Königsweg (königliches Schloss, die Sigismund-Säule den Präsidentenpalast und Warschauer Universität), den Łazienki-Palast mit seinem Park, einer der schönsten und größtem Parkanlagen in Europa, und den Kultur – und Wissenschaftspalast.

Die Altstadt ist der älteste Stadtteil Warschaus und sein Herz, im 13. Jahrhundert gegründet, während des 2. Weltkrieges in 90% zerstört, heutzutage wiederaufgebaut.

Der Kultur - und Wissenschaftspalast war jahrelang eines der umstrittensten Gebäuden in Warschau. 1955 als ein Geschenk von Sowjet Union für polnische Einwohner gebaut, bleibt weiterhin der höchste Wolkenkratzer in der Hauptstadt.


Tag 2

Fahrt nach Malbork.

Wir besichtigen die größte gotische Festung in Europa (in die Unesco-Liste eingetragen). Die Kreuzritter haben 1274 mit dem Bau des Schlosses angefangen und 1309 hat der Meister des Ordens Zygfryd von Feuchtwangen die Hauptstadt des Ordens von Venedig nach Malbork verlegt. Die Burg in Malbork umfasst 200 000 Quadratmeter. Die Burgführung dauert circa drei Stunden. Es gibt hier zahlreiche Ausstellungen z.B. Bernstein -, Rüstung- und Waffenausstellung sowie auch archäologische Expositionen usw.

Übernachtung in Danzig.

 

Tag 3

Danzig – eine der schönsten Städte Polens.

Den Stadtrundgang beginnen wir mit der Altstadt, dann besichtigen wir folgende Straßen: Długa, Mariacka, und Piwna und das Grün - und Golden Tor, das Rathaus, den Hafenkran, den Neptun Springbrunnen, den Hof von Artus, die Marienkirche, dann das Tor der Danziger Schiffswerft und den Platz der Drei Kreuze mit dem Denkmal für gefallene Werftarbeiter. Übernachtung in Toruń.

Tag 4

Toruń – Stadtbesichtigung. Die aus dem Mittelalter stammende Altstadt ist eine der prächtigsten und wertvollsten Plätze in Europa (in die Unesco-Weltliste eingetragen).

Wir sehen solche Sehenswürdigkeiten an: das Rathaus, Denkmal für Nicolaus Copernicus, Haus von Copernicus, Schiefen Turm, den Speicher, den Dom (in dem die größte mittelalterliche Glocke aufgehängt ist), das Klostertor, die Marienkirche und die Ruinen des Kreuzritterschlosses. Zum Schluss – Souvenireinkäufe z.B. den berühmten Lebkuchen aus Toruń.

Fahrt nach Licheń

Wir besuchen das Marienheiligtum in Licheń, das im Jahr 2004 nach zehn Jahren Bauzeit eröffnet wurde. Das ist heutzutage der größte Tempel ganz Polens, die achtgrößte Kirche Europas und die zwölftgrößte in der Welt. Die fünfschiffige Basilika ist 120 m lang, 77 m breit und 141 m hoch. Das Licht fällt in das Innere der Basilika durch so viele Fenster, wie es Tage im Jahr sind - 365, die Basilika kann man durch so viele Tür betreten, wie viele Wochen es im Jahr sind. Zur Kirche führen 33 Treppen, die auf die Jahre des irdischen Lebens Jesu beziehen. Auf dem Kirchplatz ist Platz für mehr als 250 000 Personen.
 

Tag 5

Nach dem Frühstück fahren wir in das Dorf Głogowiec, wo wir das Geburtshaus der Hl. Faustyna besichtigen, und in dem Nachbarort Świnice Warckie besuchen wir ihre Pfarrkirche, wo sie getauft wurde und ihre erste Vision hatte.
Wir fahren nach Tschenstoschau weiter zur polnischen geistigen Hauptstadt und besichtigen eins der größten Marienheiligtümer in Europa, das sich auf dem Hügel Jasna Góra befindet. Fünf Millionen Pilger aus Polen und aus der ganzen Welt kommen jährlich hierher. Wir gehen den Pilgerspuren nach, bewundernd die Ikone der Schwarzen Madonna im Pauliner Kloster.

Die Möglichkeit des persönlichen Gebets. Übernachtung in Krakau.

 

Tag 6

Spaziergang auf den Spuren von Papst Johannes Paul II in der Krakauer Altstadt, wo wir die wichtigsten mit polnischem Papst verbundenen Sehenswürdigkeiten und Orte ansehen: den Marktplatz mit den Tuchhallen und der Marienkirche, den Bischofspalast, die Jagellonen–Universität - eine der ältesten Universitäten in Europa, wo Karol Wojtyła (später Papst) studierte, die Franziskaner Kirche, die hl. Anna Universitätskirche und viele andere Denkmäler.

Wir besichtigen den Wawel Hügel mit dem Königsschloss und der Kathedrale. Das ist die historisch und kulturell wichtigste Stelle für Polen. Das Schloss war jahrhundertlang die Residenz der polnischen Könige. Heutzutage ist das Schloss zu einem der am häufigsten besuchten Museen Polens geworden.

Der unterirdische Teil der Domkirche gilt auch als das nationale Panteon. Dies ist die letzte Ruhestätte der polnischen Herrscher und Nationalhelden.

Kazimierz – bis 1800 eine eigenständige Stadt, heute ein Stadtviertel von Krakau und eine der wichtigsten touristischen Attraktionen. Die Stadt Kazimierz war jahrhundertlang von Juden und Christen bewohnt und wurde zum kulturellen und religiösen Zentrum der Juden in Polen. Wir machen einen Stadtrundgang durch Kazimierz und bewundern die Synagogen (Alte -, Remuh -, Hohe -, Popper -, Kupa - und Izaak – Synagoge).

 

Tag 7

Das Konzentrationslager Auschwitz–Birkenau war ein deutscher Lagerkomplex zur Zeit des Nationalsozialismus, der eine Doppelfunktion als Konzentrationslager und Vernichtungslager hatte. Die Zahl der Todesopfer beläuft sich auf 1,5 Millionen Menschen aus 28 Ländern, darunter wurden eine Million Juden ermordet. Das KL „Auschwitz” ist auf die Unesco-Liste eingetragen.

Wadowice – der Geburtsort von Karol Wojtyła, des späteren Papstes Johannes Paulus II. Wir besichtigen das Museum im Elternhaus des Hl. Johannes Paul II und moderne multimediale Ausstellung.

Kalwaria Zebrzydowska – eine der wichtigsten Pilgerstätten in Polen. Die Kirche in Kalwaria Zebrzydowska steht auf der Unesco-Liste.

 

Tag 8

Das Salzbergwerk „Wieliczka” ist eine der wertvollsten Sehenswürdigkeiten der materiellen und immateriellen Kultur auf allen polnischen Gebieten. In massiven Salzfelsen hat man über 2000 Kammer ausgehöhlt; am meisten beeindruckend ist die St. Kinga Kapelle. Die touristische Route ist 3,5 km lang, die Führung dauert 3 Stunden. Die Salzmine ist eine in der Welt hochrangige Sehenswürdigkeit und ist als eins von zwölf Objekten in die 1. Unesco-Liste des Weltkultur – und Weltnaturerbes eingetragen.

Wir besuchen auch das Zentrum des Papstes Johannes Paulus II „Nie lękajcie się” mit Mosaiken vom Vater Marco Rupnik geschmückt, dann in der Nähe gelegenes Sanktuarium Barmherzigkeit Gottes und das Kloster, in dem die Hl. Faustyna gelebt hat.